1990 – von Rockinger zu göldo music

1990 – Break

1990 brach Rockinger auseinander. Zu viele Probleme mit Züli samt Ehefrau, die bei uns die Buchführung übernommen hatte und sich nach kurzer Zeit als „Chef-Gattin“ berufen fühlte, unsere geschätzte Ines Knauer durch Botengänge zu degradieren: „Geh zur Bank und hol die Kontoauszüge ab …“ Solcherlei „Machtmissbrauch“ geht gar nicht. Da stellen sich mir die Nackenhaare hoch. Und ab einem bestimmten Punkt  konnte ich das alles nicht mehr ertragen. “Wir müssen uns trennen!“ war die für mich einzig logische Konsequenz. Geduldsfäden sind leider nicht in jeder gewünschten Stärke erhältlich und – wie bei Gitarrensaiten – reißen sie eben auch je nach Belastung früher oder später. Meine Sollbruchstelle war erreicht.

Das war aber gar nicht so einfach. Es folgte ein Jahr anwaltlicher Auseinandersetzungen. Als Resultat (akute Geldnot, Rechnungen und Mahnungen der Krankenkassen, und wir absolut außerstande, die zu bezahlen ) meldete ich schließlich gezwungenermaßen Konkurs an. Und wurde deshalb unglaublicherweise als Geschäftsführer gefeuert (Schlösser ausgetauscht, kein Zugang mehr zu meiner Firma, mein Herzblut).

Aus der Entfernung betrachtet, habe ich hier und da vielleicht überreagiert, zeigte keine (oder zu wenig) Einsicht, was gewisse Dinge betrifft. Zu Vieles nahm ich vielleicht zu persönlich und war bisweilen auch bei Kundenanrufen schnell gereizt. Und so gründete ich göldo guitar parts, Großhandel für Musikläden und Importeure von Guitar-Parts.

Logo Göldo Guitar Parts

Zum Glück …

Aufgrund von geänderten Mehrheitsverhältnissen in der Rockinger GmbH konnte ich glücklicherweise Züli samt Gattin aus diesem Business herauskicken.

Andreas Mertens (alter Kunde) hat dann Rockinger übernommen. Ein hervorragender hannöverscher Gitarrist mit Geschäftssinn und nötigem, weitsichtigen Engagement für die Gitarre, bei dem bestimmt alle Privatkunden gut aufgehoben sind. Unser wunderbares und einst so vielversprechendes Custom-Konzept für Bausätze, sowie Sonderanfertigungen samt Reparaturen, mochte der aber nicht weiterführen. Kurz vor dem Break hatten wir schon realisiert, dass sich das nicht wirklich rechnete. Das war natürlich alles kein Ruhmesblatt. Wahrscheinlich hätten wir für unsere Sonderanfertigungen das Doppelte verlangen sollen, damit sich das als Geschäft gerechnet hätte. Aber hätten wir sie dann noch verkaufen können? Keiner weiß es.

Kurzum, sowohl ich als „göldo“ wie auch Andreas mit der neuen Rockinger-Firma hatten das Resümee gezogen: nur noch konzentrieren auf den Teile-Verkauf! No more Custom und keine Reparaturen mehr.

Wir haben noch gemeinsam einen Teil unseres Maschinenparks und einen Großteil der Showroom-Instrumente etc. verkauft, wobei wir in weiser Voraussicht das behalten haben, was man evtl. für eine neue Gitarren-Produktion hätte brauchen können: Eine Tischfräse für die Griffbrettwölbung, eine stationäre Oberfräse, das Bundsäge-Trumm, Bundpresse und jede Menge Fräser, sowie etliche kleinere Werkzeuge. Von den Verkäufen ist immerhin wieder allerlei Geld in die Kasse gekommen. Außerdem konnte ich das Hinterhaus an die Textilreinigung, die ihren Sitz im Parterre des Vorderhauses hatte, zu einem guten Preis verkaufen. Ein neuer Anfang …

Zu dieser Zeit habe ich allerlei Kolumnen über Gitarren und Technik im Fachblatt geschrieben:

1991 – Umzug

Meine göldo-Firma zog um. Allerdings nur ca. 300 Meter weiter in ein anderes Hinterhaus, ein geschmackvolles Objekt im 50er-Jahre-Stil mit viel Platz.

Göldo Pavillon

Natürlich war der Übergang eine harte, entbehrungsreiche Zeit und ich musste relativ klein wieder beginnen. Aber wenn man erst einmal Fuß gefasst hat in so einem Gewerbe, kommt man auch wieder auf die Beine.

Göldo Hinterhof

Folder Göldo


1992 – Chandler, San Francisco

Paul und Adrian Chandler

Auf der Messe in Frankfurt lernte ich Adrian und Paul Chandler kennen. Ein etwas verrücktes Duo mit ausnehmend gutem Geschmack. Die boten ein riesiges Sortiment an Custom-Pickguards in verrücktesten Zelluloid-Farben an, sowie diverse Guitar-Parts. Außerdem produzierten sie einige bestens designte Gitarren und Bässe und standen auf Lipstick-Pickups. Sofortige Sympathie, und göldo hat den Vertrieb ihrer Produkte übernommen.

1993 – San Francisco

Paul und Dieter auf Twin Peaks
Paul und Dieter auf Twin Peaks

Im Mai habe ich die beiden in San Francisco besucht. Recht ansehnliche Firma. Paul war gerade etwas niedergedrückt, weil ihm am Vortag ein vietnamesischer Angestellter nach mühsamster, wochenlanger Anlernung für die Pickguard-Fertigung fristlos gekündigtt hatte – „Today, last day!“ Mit Pauls Sunbeam-Oldtimer machten wir eine wunderbare Fahrt durch die Canyons und statteten auch einem Antique-Store einen Besuch ab. Dort entdeckte ich diese bildschöne, 50s Dinette-Tischgruppe und musste sie unbedingt haben.

Das Dinette-Set
Das Dinette-Set

Die konnte man ganz gut in Teile zerlegen, sodass Paul mir anbot, sie in einer seiner großen Messe-Kisten auf dem Seeweg nach Deutschland zu schicken. Jawoll, gekauft, zerlegt und aufs Schiff. Alles ist gut angekommen, und diese schönen Möbel haben immerhin bis jetzt – 2020 – überdauert und befinden sich heute in meiner Madrider Wohnung.

Die Chandler-Crew
Die Chandler-Crew


Und welch Fügung: Kurz bevor die Tischgruppe ankam, rief mich der Paul an und bat mich, ihm  30 Hollowbodies und diverse Fichten- und AhorndeckenIch von der Erlanger Tonholzfirma zu bestellen. Die haben das alles nach Maß gefertigt und uns geschickt. In Hannover haben wir damit Chandlers Messe-Case gefüllt, und dann aufs Schiff damit. So waren alle zufrieden.

Frontpost

Zwischenzeitlich hatte ich für unser Mahnwesen die sog. "Frontpost" erfunden, wobei es zu einer bezaubernden Kommunikation mit einem Musikhaus Hofbauer kam:


1993 – Messe Francoforte

Unseren ganz ansehnlichen Stand haben wir uns mit den Clovers und den Chandlers geteilt. Das war eine gute Mischung und letztlich ein guter Erfolg für alle, inklusive guter Sektversorgung.

Die Chandlers


1994 – Connie

Connie

Leider hatte die von mir so geschätzte Mitarbeiterin Ines Knauer keinen Bock mehr auf das Gitarrenbusiness (die seinerzeitigen Querelen mit der ihr vor die Nase gesetzten „Zülsdorf-Chef-Gattin-Finanz-Ober-Guru“ taten dabei wohl ihr Übriges …). Und so fing Anfang 1994 als neue Mitarbeiterin Connie Bruns bei uns an. Eine echte Power-Frau, die in kürzester Zeit alles unter Kontrolle hatte.

Und dazu frischer Wind im Knopfgeschäft!


Die haben wir dann im Herbst zwecks besserer Fachkenntnis nach Formentera auf einen Gitarrenbaukurs geschickt, und sie kam stolz und begeistert mit ihrem selbst gebauten Bass zurück. „Leider“, bzw. zu unseren Ungunsten hatte sie sich in Thomas Stratmann verknallt, was Ende des Jahres zu ihrer Schwangerschaft führte, und Mitte des nächsten Jahres waren wir sie wieder los. Ein echter Verlust. Aber ich habe es Thomas natürlich gegönnt.

1994 – WD – Larry Davis, USA
WD Music Products

Mit Chandler hatte es trotz aller Sympathie zu viele Probleme gegeben. Das typische „Custom“-Problem. Da kommt es leicht zu Fehlern. Wir haben dann, um das zu kompensieren, den Vertrieb für WD-Produkte übernommen („W“ steht für „Wendy“, Larry Davis’ Frau). Die boten, wie Chandler, haufenweise Pickguards, Bodies und Hälse an, und dazu jede Menge sonstige Guitar-Parts. Gute, neue Ergänzung des göldo-Programms. Die Pickguards hatten leider, wie vorher bei Chandler, fast genauso oft irgendwelche Detail-Fehler, die dauernd Reklamationen von Kunden verursachten. Aber man konnte für eine Weile damit leben. Und es waren eben Geschäftsleute – keine Freaks, wie die äußerst liebenswerten Chandlers. Hier ein Foto – Wendy mit Glen Quan, dem Erfinder der Badass-Bridges.

Wendy mit Glen Quan, dem Erfinder der Badass-Bridges.

1995 – wieder mit Ines

Connie verließ uns. Aber zum Glück konnte ich Ines überreden, wieder bei uns anzufangen. Sie willigte ein, und wir waren gerettet.

Ines Knauer

Lag? Fronkroisch?


Kurz vor der Messe wurde mit über einen Bruno Bianchi, Deutschland-Vertreter der französischen Gitarrenfirma "Lag" angetragen, ob ich nicht statt seiner den Vertrieb übernehmen könnte. Ich dachte mir, das schaue ich mir mal an, wobei ich (siehe mein Einladungsschreiben an meine Händler) schon damals eine gewisse Aversion gegen diese Messe hegte.




Lag teilte sich den Stand mit dem "Metal Hammer" samt piratenschiff-artiger Bar. Da war andauernd heftigster Metal-Alarm, was bis heute nicht so recht mein Fall ist. Die hatten zwar auch eine recht geschmackvolle, ausgehöhlte Semi-Akoustic, aber das Grós entsprach einfach nicht meinem Geschmack. Außerdem turnte da die ganze Zeit dieser grelle Manfred Eisenblättler und machte einen echten Affentanz. Letztlich habe ich die Distribution nicht übernommen .



Aber das gute: Neben Bruno Bianchi (rechts) lernte den einen Lag-Chef, Fred Garcia, kennen. Nach einer Stunde Gespräch war das so, als würden wir uns schon Jahre kennen. Ein super Typ und bis heute einer meiner allerbesten Freunde. Außerdem sollte er nach seinem Ausstieg aus der Lag-Firma alsbald der französische göldo- und Duesenberg-Distributor werden.


1995 – Duesenberg again

Duesenberg
Duesenberg

Und dann kam Duesenberg – der Name, den es ja schon mal gab – aber mit ganz neuem Konzept: Retro. Die besten Zeiten des Heavy Metal waren vorbei und die Gitarristen standen wieder mehr auf althergebrachte Werte. Und das war mein Konzept: ein neues, extrem wertiges Gitarren-Design im Stil der 40er bzw. 50er Jahre. Mich überkam ein Gefühl, als würde ich mich auf eine Zeitreise begeben.

Aber hier erstmal diverse Ausgangspunkte meines Schaffens:

Wenn man sich all die damals wie heute auf dem Markt erhältlichen Gitarren genauer anschaut, kann man zu dem Schluss kommen, dass es kaum ganz furchtbar schlechte Gitarren gibt. An fast jeder findet man irgendetwas Nettes, aber an jeder auch allerlei Schlechtes. Oder mindestens Details, die nicht optimal, aber wenigstens zumindest tolerierbar sind; Details, mit denen man leben kann.

Z.B. der Hals-Stöckel, meist am 16ten Bund, der verhindert, dass man mit der Greifhand ungestört bis ganz nach oben zum höchsten Bund kommt. Oder Singlecoil-Pickups, die eben brummen, aber natürlich meistens offener klingen als Humbucker. Und es gibt Details, die in ihrer Ausführung wichtiger sein können als die Funktion. Z.B. kann man eine Korpusoberkante mit Binding eben nicht verrunden, damit der Unterarm bequemer aufliegt.

Hier als Erstes, was nervt:

Bei Schraubhälsen unpräzise gefräste Halstaschen mit so viel Spielraum, dass man den Hals darin hin und her bewegen kann. (Kommt heutzutage aber aufgrund der präzisen CNC-Technik kaum noch vor!)

Zu schmaler Abstand der Saiten voneinander auf dem Steg (10,5mm sollte Minimum sein!).

Zu schwacher Andruckwinkel der Saiten vom Saitenhalter oder Tremolo kommend auf den Steg, sodass die Saiten bei heftigerem Anschlag oder Bendings aus den Kerben der Sättelchen flutschen.

Brücken ohne Möglichkeit der Oktavreinheitseinstellung.

Auf verschiebbare Holzunterteile montierte Brücken, die verrutschen können, sodass die Oktavreinheit verloren geht.

Schlecht gekerbte Sättel: zu hoch, zu tief, zu eng oder zu weit.

Nullbund;: Funktioniert nie gut, weil beim Benden die Saite darauf hin und her rutscht. Außerdem müsste für eine optimale Saitenlage der Nullbund bei den tiefen Saiten niedriger sein.

Breite Kopfplatten, bei denen sich die Saiten so sehr nach außen spreitzen, dass Reibung im Sattel entsteht.

Bruchgefährdete Kopfplattenansätze.

An der Halsplatte montierter Endpin, der zur Kopflastigkeit führt.

Fehlende Sidedots an der Griffbrettkante oder generell schlecht identifizierbare Inlays.

Diese Rohrbuchsen, aus denen der Stecker des Kabels rausrutscht, weil schwacher Kontakt. Und kein haptisches „Feeling“ beim Einstecken des Kabels.

Schwergängige Potis, undefiniert labbrige Schalter oder einfach zu viele Bedienungselemente.

Zuviel lästiges Gesamtgewicht.

Anordnung und Positionierung der Kontrollelemente, (insbesondere bei Gibson-Gitarren).

Außerdem:

Darüber hinaus muss man leider oft sehen, dass die Mehrzahl der auf unseren Lieblingen verbauten Komponenten ziemlich billig sind: Buchsenplättchen, Toggle- und Trussrod-Abdeckung: alles aus Plastik. Die einzigen Gitarrenmarken, die mir in dieser Hinsicht halbwegs gefielen, waren Gretsch und Guild. Aber abgesehen von speziellen Pickup-Kappen und hübschen Akryl-Pickguards, waren da meistens viel zu viele Kontrollelemente. Und auf verchromte oder vergoldete Hardware stehe ich bis heute nicht. Nickel muss es sein!

Also konzentrieren wir uns doch auf das Wesentliche! Was braucht der Gitarrist an Controls? Na klar, Regler für Volume und Tone und einen Pickup-Wahlschalter, bumm! Und diese Bestückung hatte ja schon Leo Fender mit viel Erfolg vorgegeben. Und welche Pickup-Bestückung, bitte? Eine Art PAF am Steg und aus kommerziellen Überlegungen heraus erstmal auch einen am Hals. Weil mir aber der Sound in der Mittelstellung des Schalters bei vielen Gitarren nicht hinreichend gefiel, kam ich auf die Idee, in dieser Stellung den einen Humbucker über einen Kondensator zu splitten, was bei gleicher Lautstärke einen etwas hohleren, eher Fender-artigen Klang zur Folge hatte. Simpel und dennoch äußerst vielseitig!

Duesenberg PG D

Und die Korpusform? Nicht wieder sowas wie „The Schmitt“! Machen wir es konventionell: ganz einfach eine verkleinerte Jazz-Gitarre, aber größer als z.B. eine Paula. Und nicht mit so einem spitzen Cutaway. Machen wir es rund! Und innen gechambered, d.h. große Ausfräsungen innerhalb des Korpus´ für leichtes Gewicht und lebendigen Sound. Meiomei, alles mit einem Kurvenlineal designt – Kurve um Kurve.

Three Steps Ahead

Three steps ahead

Und es musste was her, das „die neuen“ Gitarren auch optisch einzigartig machte. „Three Steps Ahead“! Jawoll, die Art-déco-Drei-Stufen-Idee. Diese Optik musste nur in die Kopfplatte und in das Plexi-Pickguard transportiert werden.

Mit Hilfe des Industrie-Designers Robert Fuchs machten wir uns an die speziellen Metallteile: D-Logo, Trussrod-Cover, Buchsenblech und der Pickguard-Streifen, der wie eine Zierleiste aussehen sollte. Robert erstellte exakte Zeichnungen, die ich auf meiner nächsten Reise nach Formentera mitnahm. Denn ausgerechnet dort gab es einen deutschen Silberschmied, der mir mal erklärt hatte, wie man metallene Schmuckteile per Gusstechnik in großer Menge reproduzieren kann.

Reinhard Urbschat


Reinhard am TC

Dieser extrem feinnervige Künstler mit Namen Reinhard Urbschatt nahm sich die Zeichnungen der Metallteile vor und sägte mit der Laubsäge dünne Schichten Silberblech genauestens auf Form und lötete die dann exakt übereinander zusammen. Sogar die filigrane Duesenberg-Schrift auf dem Trussrod-Cover sägte der vom Feinsten aus – für mich praktisch unvorstellbar. So sind die Rohlinge entstanden, von denen wir dann bei einer Schmuckfirma die Zierteile haben produzieren lassen. Natürlich alles ein teurer Spaß. So ein Trussrod-Cover kostet mehr als das 50-fache eines entsprechenden Plastikteils. Aber die Seinern (Designern) gibt’s der Herr im Schlaf und es war die Sache wert. Ich wollte ja kein billiges Krimskrams auf den Markt werfen, sondern wirklich exklusive Edelgitarren.

Duesenberg Headknob

Duesenberg Jack

In Sachen Chet Atkins (meine musikalischen Anfänge 1966) musste auch ein schönes Tremolo her. Die Wahl fiel auf das Bigsby B11 mit der eleganten ovalen Aussparung. Allerdings hatten diese Bigsbys leider nur allzu oft gewisse Toleranzen. D.h. manche funktionierten ganz gut, andere hatten eine Reibung in der Achse, weil die Querbohrung nicht korrekt fluchtete. Wenn man da eine andere Feder einbaute und zudem eventuell am Schraubstock die Schenkel etwas verzog, kam man zumindest auf ein brauchbares Ergebnis. (Wenn schon ein Kompromiss, dann wenigstens der Bestmögliche …)

Duesenberg Trem

Prototypen

Das Rockinger-Hinterhaus in Hannovers Südstadt musste ich in Sachen Scheidung von meiner Frau zwecks finanzieller Abfindung verkaufen, und die Firma zog um. Allerdings nur ca. 300 Meter weiter in ein anderes Hinterhaus, ein geschmackvolles Objekt im 50er-Jahre-Stil mit viel Platz.

So haben wir dann mit Tom, sowie mit Thomas Stratmann als freien Mitarbeiter, die ersten Prototypen gebaut und zwecks Werbung einen passenden 50s orientierten Farbfalter designt.

Tom Schanbacher

1995 – Der erste Farb-Falter

Folder außen

Folder innen

Folder

Double Cats

Die nächste Modellreihe waren die Double Cats, Solidbodies aus leichtem Mahagoni mit Doppel-Cutaway und endlich mit einem Domino-P-90 am Hals. Klar, inspiriert aus meiner Les-Paul-Junior-Affinität. Aber eben nicht sowas wie ein Gibson-billig-Modell, sondern, viel, viel wertiger! Und weil mir der große freie Raum zwischen Bridge und Endpin vereinsamt aussah, habe ich ein Zierteil entworfen, welches auch noch einen Minischalter und ein Poti für vorwählbare Rhythmus-Lautstärke beherbergte.

Double Cats

1996 – Messe

Musikmesse Frankfurt

Kurz darauf war schon wieder Messe in Frankfurt und die Kenner unter den Gitarrenhändlern signalisierten ganz klar, dass uns da wohl ein guter Wurf gelungen wsei. Volle Akzeptanz und auch gleich ein paar Bestellungen. Den Stand haben wir uns mit der Firma Clover geteilt, die übrigens heute Delano-Pickups herstellen. Netterweise war eine mintgrüne Starplayer auf der Titelseite von Gitarre & Bass. Das half! Außerdem hatten wir eine Vitrine mit allerlei Guitar-Parts,natürlich. Und wir hatten 50s-anmutende, schicke Stülpkartons für unsere Pickups und den Les Trem, an dem ich gerade herumtüftelte.

Les Trem Domino

Die ersten Modelle waren sowohl mit dem (überarbeiteten) Bigsby B11, als auch mit einem recht gelungenem Wrap-Around-Einteiler-Steg bestückt (meine nimmer endende Les-Paul-Junior-Liebe … Ich kann sie nicht verbergen …). Ansonsten war technisch gesehen alles dasselbe. Diese Bridge hat übrigens ein gewisser Lothar Weimann aus Frankfurt entwickelt.

DSP Wrap Einteiler-Steg

Lothar Weimann
Lothar Weimann


1996 – Erste User



Aber die nach oben offene Skala der Gitarrenkreationen war längst noch nicht ausgereizt. Der erste Gitarrist, der eine Duesenberg öffentlich präsentierte, war mal wieder Carl Carlton, der in der Peter-Maffay-Band spielte. Das war schon mal was. Und auch der Peter darselbst, der alsbald seine Tour „Begegnungen“ mit allerlei internationalen Künstlern ins Rampenlicht brachte. Einer davon war Keb Mo. Und der war sofort begeistert und kaufte uns eine Starplayer ab. Es ging voran und ich fühlte, dass wir auf dem richtigen Weg war. Hier sieht man Eddie Seidler, Gitarrenroadie von Carl Carlton, der gerade Carls Duesenberg stimmt.

Eddie Seidler, Gitarrenroadie von Carl Carlton

1996 – Produktion

Obwohl es noch nicht viele Gitarren waren, die wir damals produzierten, hatten wir aus Platz- und Staub-Gründen beschlossen, die groben Fräsarbeiten der Bodies wieder auswärts machen zu lassen.

Die Stilmöbelfabrik der Eltern meiner Ex-Frau war zwischenzeitlich pleite gegangen (und wäre bei näherer Betrachtung eh nicht mehr die richtige Adresse dafür gewesen). Wir fanden eine andere Möbelfabrik, die viel Massivholz verarbeitete und uns die Korpusse mit Kusshand vor-produzierte. Das war relativ einfach, weil keine Shapings nötig waren. Und für die Chambers und Fräsungen von oben hatten die schon eine CNC-Maschine, was perfekte Genauigkeit garantierte. Außerdem haben die für uns auch gleich die Grundierungslackierung erledigt. Ein echtes Rundum-sorglos-Paket, das uns eine Menge Arbeit erspart hat.

Zum Glück hatte unser alter Lackierer (der Mann, der eigentlich Astronaut werden wollte) nach dem Rockinger-Debakel eine eigene Lackiererei für Autos etc. eröffnet. Dem hatten wir seinerzeit unsere Schwabbelböcke zum Polieren gratis überlassen und er freute sich jetzt umso mehr, mal wieder Gitarren lackieren zu können. Abhol- und Lieferservice inbegriffen. Das lief so gut, dass er dann in der Folgezeit drei Hilfskräfte eingestellt hat. Sein Laden brummte (was mich überaus freute). So hatten wir immerhin trotz erheblicher Verluste und Startschwierigkeiten zumindest einen Teil der alten Belegschaft bei Lohn und Brot erhalten. Auch Arndt Schulz – übrigens einer der besten Gitarristen Hannovers – arbeitete alsbald wieder bei uns. Es ging voran – und ab und zu kaufte ich auf dem Markt mal einen Fasan …

Arndt und Dieter

Das „Rüttel“

In dieser Zeit habe ich das „Rüttel“ erfunden.Eine verrückte Maschine, in die man zwecks Schwingungsverbesserung eine Gitarre einspannen und durchrütteln konnte. Die beinhaltete einen Gurt, der an der exzentrisch gelagerten Achse eines elektrischen Antriebsmotors befestigt war und sich bei jeder Umdrehung rauf bzw. runter bewegte. Ein Ausleger mit stählernem Gewicht hielt die Gitarre auf Spannung. Es war schwer, zu verifizieren, ob das jeweilige Instrument nach dieser stundenlangen Schockbehandlung eine Klangveränderung aufwies. Aber ich glaube, schon! Jedenfalls haben wir es – auch wegen des Lärms – nur kurzzeitig eingesetzt.

Das Rüttel

Die Gitarren haben dann Tom und Thomas Stratmann, der mittlerweile seine eigene Werkstatt in Hannover eröffnet hatte, zusammengebaut, assembelt und – perfekt eingestellt – versandfertig gemacht.

Die ersten DSPs

Die Händler waren jedes Mal happy. Denn insbesondere bei amerikanischen Fabrikaten musste die stets einige Stunden aufwenden, um solche Instrumente verkaufsfertig zu machen. (Hierbei sei angemerkt, dass insbesondere bei amerikanischen Fabrikaten die Händler stets einige Stunden aufwenden mussten, um die angelieferten Instrumente verkaufsfertig zu machen. Denn die „großen“ Amis haben es mit der Qualitätskontrolle nicht allzu wichtig genommen.)

Sheena Ringö

Sheena Ringö

Da hatte doch eine bei uns unbekannte Japanerin namens Sheena Ringo auf ihrer Europa-Tournee – als Vorband gebucht – in Karlsruhes Rock Shop eine mintgrüne Duese erworben. Dann, zurück in Japan, sollte ein Fotograf das Plattencover ihres Debut-Albums gestalten und schlug vor, sie solle mal „die grüne Gitarre da“ in die Hand nehmen Und zack: Plattencover fertig. Dass sie kurz darauf einen kometenhaften Aufstieg in Japan erfuhr und wie einst Madonna vergöttert und gefeiert wurde, lag vermutlich nicht an der Duesenberg auf ihrem Plattencover. Dennoch erhielten wir urplötzlich die Bestellung eines japanischen Importeurs über 200 Starplayers. Und allesamt in? Überraschung! Mint-grün. Wir mussten kräftig ran, um all das zu bewältigen.

Und wir hatten einen schöne Testbericht im "Rock News":

1997

Beim Inline-Scaten um Hannovers Maschsee hatte ich mich in einen Geschwindigkeitsrausch gesteigert und leider plötzlich die Kontrolle über meine Bein- und Fußmuskeln verloren. Pechsache, Bein gebrochen, Wochen auf Krücken. Aber im Krankenhaus wurde ich von meinen Liebsten gut versorgt. Dieses Foto hat den Titel „Krankheit heute“.

Dieter im Krankenhaus

eine typisch "dümmliche" Presse-Meldung ...



1998 Messe Frankfurt – zwei „bergs“

Duesenberg und Sandberg, Messe Frankfurt 1998

Da haben wir uns den Stand mit Sandberg geteilt, und es ging für beide weiter voran. Ich hatte die Sparkle-Heads kreiert. Außerdem haben mir schon immer diese geschlitzten Schäfte der Fender-Mechaniken gefallen. Man schneidet die Saite auf passende Länge ab, steckt das Ende in das Loch zwischen der Schlitzung und fertig. Keine rumwabernden Saitenenden, keine blutenden Fingerkuppen! So haben wir einfach gekapselte Mechaniken mit diesen geschlitzten Schäften bestellt und unsere Duesen damit ausgestattet. Außerdem – genervt von den Bigsby-Toleranzen – hatte ich ein neues Tremolo entwickelt, dessen Druckfeder unter einer großen, dekorativen Metallabdeckung verborgen war. Das funktionierte perfekt. Und hier schon standard-mäßig der Domino-P-90 am Hals.

Duesenberg Body und Head

Sparkle Tops

Das Sparkle-Material war echtes Zelluloid, was wir mit jeder Menge anderen Dekors von der Firma Hohner kaufen konnten. Die hatten das für Akkordions und Trommel-Kessel verwendet und waren am Ausmisten. Außerdem war Hohner der Vertrieb für Wilkinson-Hardware gewesen. Davon wollten sie sich auch trennen, und wir haben dann noch zwei Paletten Wilkinson Guitar-Parts von denen übernommen.

Sparkle Heads

Katalog innen

Man beachte, dass man bei diesem neuen Tremolo den Hebel sowohl rechts als auch links positionieren konnte. Und endlich hatten wir diese oben offenen Neusilber-Pickup-Kappen.

Katalog Rückseite

Dixie Kidd & Fred Garcia


Dixie Kidd & Fred Garcia

Dieser Englishman Dixie (David John) Kidd (links im Bild) kaufte schon lange diverse Gitarrenteile bei uns. Den hatte ich mal auf einer kleinen, ganz wunderbaren Gitarren-Show in Soave (Norditalien) kennengelernt.

Soave

Der war sofort begeistert von unseren mintgrünen Pickguards. Dixie, ein illustrer Typ mit einer enormen Festplatte im Gehirn. Der konnte z.B. erinnern, dass 1967 bei einem Auftritt welcher Band auch immer der Bassist ein blaues Hemd anhatte und der Gitarrist eine Telecaster spielte. Mr. Kidd hatte mal den englischen Vertrieb für Guild-Gitarren gehabt, und fing jetzt an, Duesenbergs ins Vereinigte Königreich zu importieren.

Dackel Titi

Und Fred Garcia (rechts, und hier sein spektakulärer Dackel „Tití“) war ja noch Mitinhaber der französischen Gitarrenfirma LAG und wollte ohnehin aus der LAG-Company aussteigen, um wieder zu seinem ursprünglichen Beruf „Englischlehrer“ zurückkehren. Dem habe ich gesagt: „ Bist Du wahnsinnig? Lehrer? Du kennst doch die ganze Branche, alle Feinheiten, Lieferanten und Kunden. Du musst jetzt weiter machen mit Guitar-Parts und außerdem unsere Gitarren in Frankreich verkaufen!“ Fred willigte ein, und plötzlich hatten wir nicht nur einen, sondern zwei europäische Vertriebe, France & Great Britain, jawoll!

1998 – Angst & Schrecken auf Formentera

Angst und Schrecken auf Formentera

Auf Formentera hatte ich damals einen Atari-Computer, auf dem ich jede Menge Stories festgehalten habe. Und zehn Jahre später dachte ich, das mal als Buch zu veröffentlichen. So bin ich wieder auf die Insel, wo Thomas Stratmann ein Haus gemietet hatte, habe mich da eingeigelt und auf meinem ersten Mac-Book wochenlang alles eingetippt und eingefügt. So ist dieses Buch entstanden, welches allerlei über unsere Gitarrenbauschule und die Insel erzählt.

1999 – KLUSON

KLUSON

Dieser Markenname war in ganz Europa nicht geschützt und die Firma Kluson, die ja ein Haufen dieser damals eher als „billige Blechdinger“ angesehenen Tuner für Fender und Gibson produzierte, hatte schon Mitte der 70er Jahre ihre Pforten geschlossen. Nun gab es diese allerseits bekannte japanische Firma, die in der Lage war, Repliken dieser alten Mechaniken in wirklich hervorragender Qualität herzustellen. Die machten das damals schon eine Weile, aber ohne aufgestempeltes Kluson-Logo. Also habe ich angefragt, ob sie uns eben jene Mechaniken auch mit dem Logo „KLUSON DELUXE“ herstellen könnten. Und gleichzeitig habe ich den Namen für Europa markenrechtlich schützen lassen.

Kluson

Die Firma sagte „yes – no ploblem“, wir ließen eine schicke Verpackung inklusive einem praktischen Poliertuchs machen, und fertig war Kluson-Europe. Und dazu ein schönes Packband!

Kluson Tape

Messe Frankfurt 2000 – Duesenberg DTV & Carl Carlton

Duesenbergg Delano PU

DTV & DCC

Der nächste Schritt im Aufwind waren diese beiden Modelle mit gewölbten Decken und Sustainblock im inneren der Korpusse. Und wir hatten endlich unser eigenes Tremolo, welches generell reibungslos funktionierte. Dies alles führten wir auf der Messe vor, wo wir uns wieder den Stand mit den „Clovers“ teilten, die inzwischen keine Bässe mehr herstellten und sich rein auf die Bass-Pickup-Fertigung verlegt hatten. Für beide Firmen ein voller Erfolg mit gut gefüllten Auftragsbüchern.

Hier unser „Falter“

Folder front

Folder Innen

Folder hinten

2000 – Ingo Renner

Ingo Renner

Die Arbeit wuchs mir über den Kopf, ich spürte meine Kräfte schwinden. Doch durch eine glückliche Fügung lernte ich Ingo Renner kennen, der damals beim Pro Percussion Center (PPC) in Hannover tätig war. Sollte sein Name „Programm“ sein? Den musste ich unbedingt abwerben.

Für ein erstes Gespräch trafen wir uns in einer etwas verwarzten Südstadt-Kneipe namens „Bei Angelo“. Soviel sei angemerkt: Besagter Angelo war Grieche, begnadeter Koch und Freund von Herausforderungen. Hoch erfreut über den gelegentlichen Besuch unseres ehemaligen Bundeskanzlers Gerhard Schröder (hierzulande bekannt für seine Liebe zur Currywurst), ließ er sich sogar darauf ein, eine zwei Meter lange Currywurst zu zaubern, was ihm (als „italienischer Grieche“) zudem viel Anerkennung einbrachte. Aber das nur am Rande …

Bei Angelo

Na ja, bei Austern und Currywurst kamen Ingo und ich gut ins Gespräch und ich erläuterte ihm das Potential meiner Firma. Es gab Duesenberg, eine Menge göldo-eigener Produkte und kurz vorher hatte ich ja gerade die Marke Kluson in Europa eintragen lassen. Alles vielversprechende Namen, die ein besseres Marketing benötigten, als ich dazu imstande war.

Ingo willigte ein, kündigte seinen Job beim PPC und fing bei mir an. Einige Tage später drückte ich ihm mit dem Worten „du machst das schon!“ die Firmenschlüssel in die Hand und begab mich auf eine Fahrt gen Süden.

Erholungs-Trip

Ich war ausgelaugt und brauchte dringend Erholung. Das wurde ein schöner Trip. Als Erstes fuhr ich nach Italien und machte zuerst einen Stopp in Bergamo, wo mein damaliger Lieblings-Buchauthor Eckhard Henscheid sein wundervolles Buch „Dolce Madonna Bionda“ geschrieben hatte. Dann fuhr ich weiter nach Pesaro, Rossinis Geburtsstadt, wo gerade eine kleine italienischen Musikmesse stattfand. Verdammt, da konnte man echt gut essen und eins meiner Resümees war, dass es die beste Pizza nicht in Neapel, sondern hier in diesem bezaubernden Städtchen gab.

cera una volta Pesaro

Dann fuhr ich weiter gen Süden, ließ mein Auto in Milazzo stehen und nahm ein Boot auf die Insel Stromboli, ein Eiland mit aktivem Vulkan. Sehr impressiv und irgendwie magisch. Kann ich nur jedem empfehlen. Dann zurück über Italien, Südfrankerich nach Spanien.

Stromboli – Bar Ingrid
Stromboli – Bar Ingrid

In Valencia verprasste ich einiges an Geld für die phantastischen Meeresfrüchte, die es da zu verzehren gab, und auf einer Musik-Messe lernte ich eine Spanierin namens Ana Secades kennen und beschloss, mit ihr eine göldo-Distribution auf Mallorca zu eröffnen. Ist letztlich nichts daraus geworden, aber immerhin haben wir danach trotzdem eine Menge Duesenbergs und Guitar-Parts auf diese Balearen-Insel verkauft.

Meeresfrüchte

Intermusic

Und ich fuhr weiter bis nach Sevilla, wo ich den ersten Stierkampf meines Lebens sah. Stier hin, Kampf her, man kann das so oder so sehen. Jedenfalls ist der Tote letztlich immer der Stier. Obwohl sich die Toreros echt in elementare Gefahr begeben. Immerhin sah ich einen von den Hörnern des Stieres gehoben durch die Luft fliegen. Aber Tiere zur allgemeinen Unterhaltung umzubringen, sollte besser verboten werden. Für die Spanier ist es eben auch das Ambiente eines solchen Events: die Sevillaner gehen da hin, voll aufgebretzelt wie bei uns die Leute, die zur Oper gehen. Das ist schon sehr eindrucksvoll! Ich hingegen stehe voll auf den spanischen Fußball, insbesondere auf Atletico Madrid!

Arena

Nach knapp vier Wochen zurück in Hannover konnte ich feststellen, dass Ingo alles voll im Griff hatte. Obwohl: ich hatte kurz Ingos Anbeginn noch eine Frau für den Versand eingestellt, die sich leider als Legasthenikerin erwies. Die hatte extreme Schwierigkeiten mit unseren Artikelnummern und hat alles durcheinandergebracht. Die Kunden kriegten falsche Teile und unser Lagerhaltungsprogramm ging aus den Nähten, weil nichts mehr stimmte mit den Beständen der einzelnen Artikel. Aber dafür konnte Ingo nichts.

Mallorca beim Maffay Peter



Wie schön, eine Herbstwoche auf Mallorca, wo Peter Maffay mit seiner Gang eine "Unplugged"-CD aufnahm. Ich war zu Gast und wohnte in in einer nahegelegenen Finka in Männer-WG mit Ken Taylor,, Carl Carlton, Andreas Becker und Frank Dietz. Außerdem zugegen: Bertram Engel und Eddie Seiler.  Gute Ecke da, etwas westlich vom Ort Pollenca.